Logo KIFA  
   


Was ist KIFA?
Womit beschäftigt sich KIFA?
An wen wendet sich KIFA?
Was ist das Ziel von KIFA?
Welche Symptome verbergen sich hinter „CMD“?
Zahnärztliche Aspekte von „CMD“?
Ursachen von „CMD“?
Warum wird „CMD“häufig nicht behandelt?
Welche Behandlungen von „CMD“gibt es?
Zahnärztlicher Behandlungsansatz?
Wer führt „CMD“-Behandlungen durch?

Falldarstellungen
Patienten Fallbeispiele

Kontakt
Impressum

 


Worum geht es in diesem Internetauftritt?
Um funktionelle Erkrankungen des Kauorgans, im Weiteren auch als „Craniomandibuläre Dysfunktion“ („CMD“) bezeichnet.

·• An wen wendet sich dieser Internetauftritt?
An interessierte Ärzte und Therapeuten anderer Fachgebiete und an die betroffenen Patienten.

• Was ist das Ziel dieses Internetauftrittes?
Bestehende Informationslücken auf dem Gebiet der funktionellen Störungen des Kauorgans allgemeinverständlich zu schließen, so dass Arzt und Patient den weiteren Behandlungsweg positiv beeinflussen können.

• Sind die besprochenen Erkenntnisse diagnostisch abgesichert und erprobt?
Alle besprochenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind erprobte Maßnahmen der Schulmedizin und können in den wissenschaftlichen Stellungnahmen der „Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ (www.dgzmk.de) und der „Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und –therapie“ (www.dgfdt.de) nachgelesen werden.

• Können die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen von jedem Arzt oder Zahnarzt erbracht werden?
In der Regel nicht. Hierzu bedarf es einer umfangreichen Spezialisierung und spezieller Gerätschaften. Die Behandlung von „CMD“ ist äußerst komplex.

• Kommen funktionelle Erkrankungen des Kauorgans häufig vor?
Je nach Studie leiden bis zu 60 % der Bevölkerung an den Symptomen einer craniomandibulären Dysfunktion.

>>zurück



>> Was ist KIFA?

KIFA ist das „Kieler Institut für die Erkennung und Behandlung funktioneller Anomalien des Kauorgans“.

>>zurück


>> Womit beschäftigt sich KIFA

KIFA beschäftigt sich mit den funktionellen Erkrankungen des Kauorgans. Das Erkrankungsbild ist unter den folgenden Begriffen bekannt:
&bull Myoarthropathie<
• MAP
• Kiefergelenkserkrankung
• TMJ-Pain-Syndrome
• Temporomandibular Disorders
• Oromandibuläre Dysfunktion
• Kiefergelenk-Schmerz-Dysfunktionssyndrom
• Myofaziales Schmerzsyndrom
• Orofacial Pain
• Costen Syndrom

Alle genannten Begriffe bezeichnen das gleiche Erkrankungsbild. Der Begriff „Craniomandibuläre Dysfunktion“ ist die Bezeichnung, die sich in der internationalen Diskussion zunehmend durchsetzt. Nachfolgend als „CMD“ abgekürzt.

>>zurück




>> An wen wendet sich KIFA?

1. KIFA wendet sich an alle interessierten Ärzte, Physiotherapeuten, Logopäden und andere Spezialisten der Heilberufe, die in ihrer Praxis mit „CMD“ Patienten konfrontiert sind. Die neben einem symptomatisch orientierten Behandlungsansatz die interdisziplinär, spezialisiert-zahnärztliche Unterstützung suchen.

2. KIFA wendet sich an Patienten, die wegen ihrer chronischen Beschwerden und Schmerzzustände in der Vergangenheit eine Vielzahl von Untersuchungen und Therapien haben durchführen lassen, ohne dass es zur Aufklärung oder einer Besserung ihrer Beschwerden gekommen ist.

3. KIFA gibt dem Interessierten die Möglichkeit sich über das Krankheitsbild und seine häufig zahnärztlich-untypischen Symptome anhand konkreter Fälle zu informieren.

>>zurück



>> Ziele von KIFA

Das Ziel des Instituts besteht darin einen interdisziplinären Gedankenaustausch zwischen Ärzten und Zahnärzten unterschiedlicher Fachrichtungen und unterschiedlicher Behandlungsschwerpunktausrichtungen zu vermitteln.

Ein weiteres Ziel besteht darin eine Plattform für den Aufbau interdisziplinärer Kooperationen zur Behandlung Craniomandibulärer Dysfunktionen anzubieten. Hierbei ist es oberstes Ziel den Bereich der funktionellen Erkrankungen des Kauorgans jeglichem werblichen oder betriebswirtschaftlichen Missbrauch zu entziehen. Das äußerst schmerzhafte Erkrankungsbild bedarf einer reproduzierbaren und wissenschaftlich anerkannten Betrachtung und Behandlung. Zielsetzung ist eine kausale Betrachtung und Behandlung des Erkrankungsbildes. Das Internet stellt hierbei eine wichtige Informationsquelle dar.

>>zurück



>> Behandlungsansätze


1. Symptomatischer Behandlungsansatz:
Konzentriert sich auf die Verminderung der Beschwerden ohne das Ziel deren Ursache aufzudecken oder zu behandeln.
Es ist das Kennzeichen aller symptomatischen Behandlungsansätze, dass diese das „Übel nicht an der Wurzel packen“, sondern sich darauf konzentrieren die Beschwerden zu lindern. Der Vorteil dieser Maßnahmen liegt darin, dass sie häufig schnell wirken, nur eines geringen Aufwandes bedürfen und tief greifende Veränderungen vermeiden. Viele Behandlungsmaßnahmen der Medizin sind symptomatisch orientiert. Dies trifft vor allem auf die Schmerzbekämpfung zu, da es bis heute nicht geklärt ist, wie genau Schmerz entsteht und wahrgenommen wird. Das typische Beispiel einer symptomatischen Behandlungsmaßnahme im Bereich „CMD“ ist die Kopfschmerztablette oder eine „alleinige“ physiotherapeutische Behandlung. Siehe auch unter Punkt 3. Weitere Schädigungen der Strukturen des Kauorgans werden in Kauf genommen.


2. Kausaler Behandlungsansatz:
Erkennt die wesentlichen Ursachen der Erkrankung und beseitigt diese nachfolgend.
Bei „Craniomandibulären Dysfunktionen“ liegt die Ursache der verschiedenen Beschwerden häufig in einer Störung der statischen und/oder dynamischen Okklusion. Wenn in einer vorgeschalteten Initialtherapie zweifelsfrei und reproduzierbar der Nachweis zwischen dem Auftreten der Beschwerden und den Störungen des Bisses nachgewiesen wurde, liegt die Indikation zu weiteren Behandlungen vor. Diese besteht zuerst darin die vorliegenden Störungen der Okklusion mit Hilfe verschiedener Untersuchungstechniken aufzudecken und reproduzierbar nachzuweisen. Nachfolgend ist dann zu klären, welche Maßnahmen notwendig sind, den Biss zu korrigieren. Weitere Schädigungen der Strukturen des Kauorgans werden verhindert.

3. Behandlungsansätze, die sowohl symptomatisch als auch kausal wirken können.
In diese Kategorie fallen unter anderem physiotherapeutische „Begleitmaßnahmen“. Diese können im Rahmen einer „CMD“-Behandlung eine äußerst hilfreiche Begleittherapie darstellen, die als unterstützende Maßnahme die ursächlich zahnärztlich-funktionelle Therapie beschleunigt. Werden physiotherapeutische Maßnahmen als alleinige Therapie der entsprechenden Beschwerden durchgeführt, verschwinden die Beschwerden in der Regel nur solange, wie physiotherapeutisch behandelt wird. Typischerweise treten die Beschwerden bereits kurze Zeit, nachdem eine Behandlungseinheit abgeschlossen wurde, wieder auf. Der Patient wird häufig zum Dauerpatienten. Die Schädigungen der Strukturen des Kauorgans setzen sich weiter fort.

>>zurück



>> Häufigkeit der Erkrankung

Die Angaben hierüber schwanken. Dies hängt damit zusammen, dass die vorhandenen Symptome stark differieren können. Ein anderer Grund liegt in der unterschiedlichen Bewertung zwischen der Häufigkeit des Auftretens von Symptomen und der Einschätzung ab welchem Beschwerdegrad eine Therapie notwendig ist.

„Hanson“ gibt in seinem Buch „Funktionsstörungen im Kauorgan“ an, dass 20- 30% der Bevölkerung einer Behandlung bedürften.

Das „ICCMO“ gibt in seinem Ratgeber: „Der etwas andere Kopfschmerz“ an, dass circa 60% der Bevölkerung an den Symptomen einer „CMD“ leiden.

Irgendwo zwischen diesen Angaben liegt die „Wahrheit“, wie hoch der Prozentsatz der Bevölkerung liegt, der einer Behandlung bedarf.

Die Entstehung immer neuer Schmerzkliniken und Ambulanzen, der von Jahr zu Jahr zunehmende Verbrauch an Schmerzmitteln, deutet daraufhin, dass sich der Behandlungsbedarf auch bei „CMD“-Patienten nach oben hin orientiert.
Festzustellen bleibt, dass häufig nur die schmerzhaften Symptome behandelt werden, ohne dass die eigentliche Erkrankung und deren okklusale Ursachen erkannt werden. Dies liegt vorrangig darin begründet, dass die Schmerzkliniken weitgehend von Medizinern betrieben werden, denen ausbildungsbedingt der Bezug zum Fachgebiet Zahnheilkunde fehlt. Defizite in der Ausbildung der Zahnärzte sorgen dafür, dass von den Hauszahnärzten häufig keine Impulse zu einer Erkennung der ursächlichen Aspekte einer „„CMD“-Erkrankung“ ausgehen. Die „Schiene“ oder „Knirscherschiene“ ist häufig ein Hinweis darauf, dass der zahnärztliche Behandler eine „CMD“ vermutet.

>>zurück




>> Symptome von „CMD”

Die Symptome von „CMD“ sind vielfältig und fallen nicht in das berufstypische Betätigungsfeld des Zahnarztes. Der aufgesuchte Mediziner hingegen findet für die beklagten Symptome in der Regel kein adäquates Erkrankungsbild. Deshalb werden die Patienten manchmal als atypisch erkrankt, oder als psychosomatische, „eingebildete“ Erkrankte eingestuft. Die Diagnose „gestörte Psyche“ traumatisiert die Betroffenen erneut, weil sie sich in ihren Beschwerden unverstanden fühlen. Nachgewiesene psychische Erkrankungen als Ursache einer CMD kommen extrem selten vor. Dass es im Zusammenhang mit den chronischen Schmerzen bei CMD zu nachfolgenden psychischen Beeinträchtigungen kommen kann, weil die Betroffenen jahrelang mit chronischen Schmerzen leben müssen ist nachvollziehbar. Die Logik einer Behandlung liegt dann aber nicht darin, dass man die Psyche des Patienten behandelt, sondern die Ursache der Schmerzen beseitigt!

Viel häufiger aber werden die Symptome von „CMD“ mit anderen Erkrankungen verwechselt. Die nachfolgende Auflistung beschränkt sich auf typische Erscheinungsbilder. In der Regel werden vom Patienten, anhand der Symptomatik Beschwerden an den folgenden Organen oder Geweben vermutet und der vermeintlich zuständige Facharzt aufgesucht. Es ist das absolut „TYPISCHE“ an „CMD“, dass trotz umfangreicher fachärztlicher Abklärung keine krankhaften Befunde an den untersuchten Organen/Geweben zu erheben sind, die eine einwandfreie Diagnose zulassen. Der Patient gerät in einen Teufelskreislauf immer weiterer Beschwerden und ärztlicher Ratlosigkeit. In Klammern angegeben sind die Fachärzte, die gewöhnlicher weise wegen der Beschwerden aufgesucht werden, in der Regel aber bei den „CMD“ verursachten Beschwerden nicht helfen können.

Besonders problematisch wird es, wenn die Betroffenen mit Verlegenheitsdiagnosen konfrontiert werden:

Typischerweise:

• Migräne, atypische Formen
• Spannungskopfschmerz, atypische Formen
• Trigeminusneuralgie, atypische Formen
• Bandscheibenvorfall, nicht nachweisbar
• Multiple Sklerose
• Hirntumor

Kopfschmerzen (Neurologe, Neurochirurg, Anästhesist)
Der Kopfschmerz ist eines der Leitsymptome der „CMD“. Er kann einseitig oder beidseitig auftreten. Typischerweise ist der Schläfenbereich betroffen, bis in die Stirn hineinziehend.

Gesichtsschmerzen (Neurologe, Neurochirurg, Anästhesist)
Gesichtsschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Sie können durch Entzündungen der Kieferhöhlen hervorgerufen werden, durch Entzündungen der Zahnnerven oder durch Entzündungen aus dem Zahnhalteapparat. Diese Beschwerden lassen sich relativ einfach nachweisen. Gesichtsschmerzen können aber auch als projizierte Schmerzen aus Kiefergelenken oder Kaumuskulatur stammen. Hier wird dann häufig die Fehldiagnose einer „Trigeminusneuralgie“ gestellt oder, weil ein Nachweis über eine typische Triggerzone nicht möglich ist die Diagnose einer „atypische Trigeminusneuralgie“.

Sensibilitätsstörungen im Gesicht (Neurologe, Neurochirurg, Anästhesist)
Es kann im fortgeschrittenen Stadium der „CMD“ zu Sensibilitätsstörungen im Gesicht kommen. Typischerweise treten diese Sensibilitätsstörungen einseitig auf. Sie werden vom Patienten beschrieben, als prickelndes Gefühl, oder als Ziehen, oder als spinnenwebenartiges Gefühl. Auch eine Taubheit in einem größeren Gesichtsbereich wird relativ häufig beschrieben. Die Störungen reichen bis in die Kinn-, oder Nasenspitze oder in die Lippen. Die Patienten sind in der Regel sehr beunruhigt weil es keine vernünftige Erklärung für diese Beschwerden gibt.

Sensibilitätsstörungen der oberen Extremitäten (Neurologe, Neurochirurg, Anästhesist)
Die Sensibilitätsstörungen können in seltenen Fällen bis in die Fingerspitzen hinunterreichen und äußern sich in Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in Arm und Fingerspitze.

Blähungen (Hausarzt, Internist)
Kommen bei „„CMD“-Patienten“ häufig vor und werden niemals einer bestehenden „CMD“ zugeordnet.

Augen (Augenarzt)
Gelegentlich kommt es in hinter den Augen zu einem Druckgefühl oder zu stichartigen Schmerzen. Häufig beim Kauen. Diese werden verursacht durch einen fehlbelasteten Muskel, der für die Bewegung des Unterkiefers verantwortlich ist und hinter der knöchernen Augenwand in der „Flügelgaumengrube“ befestigt ist.

Ohren (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt)

„CMD“-Patienten klagen häufig über Ohrenprobleme, für die sich trotz HNO-ärztlicher Abklärung keine Erklärung findet. Die Schmerzen stammen tatsächlich nicht aus dem Ohr, sondern aus dem direkt dem Ohr benachbarten Kiefergelenk. Durch provokative Untersuchungen lassen sich diese „Ohrenschmerzen“ in einer Untersuchung auslösen. In diesen Bereich fallen auch „Tinnitus“ und „Tubenfunktionsstörungen“. Das Gefühl, dass der Druckausgleich in den Ohren nicht richtig funktioniert.

„Migräne“ (Neurologe, Neurochirurg, Schmerztherapeut/Anästhesist)
Viele Patienten glauben an „Migräne“ oder an einer „atypischen Migräne“ zu leiden und werden auf dieses Krankheitsbild hin behandelt. Häufig handelt es sich hierbei aber um Verspannungen der Kaumuskulatur, die sich in Kopfschmerzen äußern. Es ist immer wieder belegbar, dass bei „CMD“-behandelten Patienten nach Abschluss einer kausalen Therapie keine Kopfschmerzanfälle mehr vorkommen. Gelegentlich treten „Migräne“ und „CMD“ gemeinsam auf. In diesen Fällen sinkt nach erfolgreicher „„CMD“-Therapie“ häufig das Schmerzniveau und die Häufigkeit der Migräneattacken nach einer „„CMD“-Behandlung“ erheblich.

Zugempfindlichkeit (Neurologe)
„CMD“-Patienten berichten häufig über eine ausgeprägte Zugempfindlichkeit am Kopf. Bereits der „Fahrtwind“ beim Einkaufsbummel in der Stadt, beim Fahrradfahren oder beim Spazierengehen am Strand führt zum Auftreten der Kopfschmerzen. Deshalb werden bereits bei milden Temperaturen Schals, Mützen oder Stirnbänder getragen, um die Muskulatur am Kopf vor Abkühlung durch vorbeistreichende Luft zu schützen. Die kopfschmerzprovozierenden Ereignisse werden vermieden, was teilweise erheblichen Einfluss auf die Lebensgestaltung hat.

Biss (Kieferorthopäde, Kieferchirurg, Zahnarzt)

Gelegentlich hat der Patient das Gefühl sein Biss stimme nicht. Dies äußerst sich zum Beispiel darin, dass nicht alle Zähne gleichzeitig zusammenbeißen, oder ein Gefühl besteht, als sei Luft zwischen den Backenzähnen, während die Frontzähne schon fest aufeinanderbeißen.Oft besteht auch das Gefühl der Biss verschiebe sich beim Zusammenbeißen.

Kiefer (Kieferchirurg)
Es kommt häufig zu Schmerzen in den Kiefern. Diese „wandern“ sowohl von Seite zu Seite, wie auch von oben nach unten. Es handelt sich hierbei um projizierte Schmerzen, die ursächlich aus der fehlbelasteten Kaumuskulatur stammen, die den Unterkiefer mit dem Gesichtsschädel verbinden.

Kiefergelenke (Kieferorthopäde)

Sie reagieren häufig schmerzhaft auf Druck. Ein Kiefergelenkknacken deutet häufig darauf hin, dass es mechanische Probleme im Gelenk gibt. Die Problematik liegt vorrangig darin begründet, dass die Gelenke fehlbelastet werden. Da die Gelenke nicht durchblutet werden, sondern über die Gelenkflüssigkeit ernährt werden besteht eine äußerst geringe Regenerationsfähigkeit. Es kann daher sehr nachteilig sein in den Zerstörungsfortgang der Gelenke nicht einzugreifen, da es bis heute keine therapeutischen Möglichkeiten gibt ein geschädigtes Kiefergelenk wieder herzustellen.

Hals-, Schulter-, Nackenbereich (Orthopäde)
Verspannungen der Kaumuskulatur können sich von oben am Kopf beginnend über die verschiedenen Muskelgruppen nach untern hin fortsetzen. Bei den Patienten besteht hingegen häufig der falsche Eindruck die Beschwerden am Kopf wären eine Folge der Verspannungen im Hals-, Schulter-, Nackenbereich, die nach oben hin aufsteigen.


Ohnmacht (Neurologe, Neurochirurg)
Eine seltene Erscheinung im Zusammenhang mit „CMD“.

Schwindel (Neurologe)
Eine seltene Erscheinung bei „CMD“, bei der immer mit Vorsicht zu prüfen ist, ob es einen Zusammenhang zwischen Beschwerden und „CMD“ gibt.

Psyche (Psychologe, Neurologe, Psychiater)
Ein Mensch, der an dauernden Schmerzen leidet, ergebnislos einen Arzt nach dem anderen konsultiert und weder nachvollziehbare Erklärung noch Behandlung seiner Beschwerden erfährt, leidet irgendwann auch psychisch unter seinen körperlichen Beschwerden. Ein tragischer Fehler ist es nun aber zu glauben, über eine Behandlung der Psyche seien nun die Ursache der Schmerzen zu beheben. Es kann in seltenen Fällen notwendig sein in dieser Sache einen Facharzt einzuschalten, um den Fortgang der Behandlung positiv zu beeinflussen. Dies ist aber nur in den seltensten Fällen wirklich notwendig!

Rückenschmerzen (Orthopäde)
Die Verspannungen aus dem Bereich der Kaumuskulatur können sich über den Hals-, Schulter- und Nackenbereich auch in den Bereich des Rückens nach unten fortpflanzen. Eine physiotherapeutische Behandlung der schmerzhaften Strukturen des Stützapparates kann dann zwar unterstützend wirksam sein, eine ursächliche Behandlung des Problems aber nicht ersetzen.

Schlafstörungen (Neurologe)

„CMD“-Patienten schlafen häufig unruhig. Dies kann mit nächtlichem Zähneknirschen/pressen zusammenhängen. Nicht selten haben diese Patienten Albträume, in denen sie sich ihre Zähne ausknirschen und zahnlos werden. Problematisch ist, dass die Betroffenen sich nicht mehr ausreichend regenerieren!

Morgendliche Verspannungen (Orthopäde)
Der Patient hat das Gefühl einer Verspannung am Kopf oder im Hals-Schulter-Nackenbereich. Häufig hat der Patient das Gefühl eines „festen“ Bisses, so als ob die Zähne nicht auseinander gehen wollten.

Schluckbeschwerden (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt)
Das Gefühl eines Kloß im Halses, hervorgerufen durch eine „CMD“-verursachte Verspannung der Halsmuskulatur.

Krämpfe im vorderen und seitlichen Halsbereich (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt)
Ein sehr unangenehmes und schmerzhaftes Gefühl, das auftritt, wenn die Halsmuskulatur unter bestimmten Lagerungshaltungen des Kopfes einseitig beansprucht. Häufig hervorgerufen durch eine „CMD“-verursachte Verspannung der Halsmuskulatur.

Tinnitus (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt)
Eine vermutete gemeinsame Nervversorgung von Teilen des Kiefergelenks und des Innenohres werden für das Auftreten eines Tinnitus bei „CMD“ verantwortlich gemacht. Die Wahrscheinlichkeit durch eine Beeinflussung der Bisslage einen positiven Einfluss auf das Krankheitsgeschehen im Ohr zu haben, hängt maßgeblich davon ab, dass etwaige Maßnahmen sehr schnell ergriffen werden. Je chronifizierter in diesen Fällen der Tinnitus vorliegt, umso unwahrscheinlicher wird eine Heilung. Je jünger der Patient ist, um so eher besteht die Möglichkeit des Verschwindens des Tinnitus durch die Einstellung eines physiologischen Bisses.

Zähne (Zahnarzt)

Die Zähne zeigen regelmäßig, aber nicht immer deutliche Abschleifspuren. Die Zahnoberflächen sind nicht mehr gewölbt und gerundet, sondern flächig abgeschliffen. Die Zahnhälse zeigen häufig so genannte keilförmige Defekte, so als ob ein Bieber den Zahn annagen würde. Im Bereich der Frontzähne wirken die Zähne wie mit einem Messer abgeschnitten und bei Betrachtung von oben ist zu erkennen, dass die schützende Schmelzschicht abgeschliffen wurde und das Zahnbein freiliegt. Die Patienten klagen im fortgeschrittenen Stadium häufig über ein erhöhtes Wärme-Kälte-Empfinden an den Zähnen, weiterhin über die Unmöglichkeit bestimmte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, weil Zitrusfrüchte, Fruchtsaftgetränke und Joghurt zu starken Sensibilitäten an den Zähnen führen. Sehr typisch für das Vorliegen einer Fehlbisslage sind Veränderungen der Zahnstellung, sogenannte „Zahnwanderungen“. Hier ganz besonders das so genannte „Diastema“, eine Lückenbildung zwischen den beiden mittleren Frontzähnen. Hier wird in der Regel fälschlicherweise ein zu starkes Lippenbändchen verantwortlich gemacht

Zusammenfassend entsteht besonders bei langjährigen „CMD-Patienten“ häufig der Eindruck, dass die langjährigen, chronischen Schmerzen, zu einer Entgleisung des vegetativen Nervensystems führen können. Dadurch kommt es dann zu Beschwerden, die mit der eigentlichen Ursache, der Störung des Bisses, auf den ersten Blick nichts zu tun haben. Und doch verschwinden diese Beschwerden werden die vorhandenen Fehler im Biss erkannt und nachfolgend korrigiert

>>zurück


>> Zahnärztliche Aspekte von „CMD”

Die zahnärztliche Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion ist nur unter der Voraussetzung indiziert, dass in einer Vorbehandlung mit einem „adjustierten Aufbissbehelf“ zweifelsfrei und reproduzierbar nachgewiesen werden konnte, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Beschwerden und der gestörten Bisslage gibt. Konkret bedeutet dies, dass die Beschwerden mit dem Tragen des Aufbissbehelfs weitgehend verschwinden und ohne Aufbissbehelf wieder auftreten. Es kann aber seltene Ausnahmen von dieser prinzipiellen Vorgehensweise geben.

Sinn der zahnärztlichen Behandlung ist es den Unterkiefer in einer neuromuskulär zentrierten Position mit dem Oberkiefer zu verschlüsseln. Die Verschlüsselung zwischen Oberkiefer und Unterkiefer kommt hierbei über die Verzahnung der Zahnoberflächen (Höckerfissurenrelief der Kauflächen) zustande und ist ein dreidimensionaler Vorgang. Weiterhin ist es notwendig die statische und die dynamische Okklusion physiologisch einzustellen.

Welches Ausmaß der Zahnbehandlung notwendig ist, den Unterkiefer neuromuskulär zu zentrieren ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. In Ausnahmefällen können bereits kleinere Behandlungsmaßnahmen ausreichen um Störungen zu beseitigen. In der Praxis kommt es bei Patienten mit länger andauernden und damit intensiveren Beschwerden regelmäßig zu umfangreicheren Behandlungen, die auch eine Rehabilitation des gesamten Kauorgans, einschließlich der muskulären und bindegewebigen Strukturen, umfassen.

In der Regel beklagen „CMD“-Patienten Beschwerden im Kopf-, Hals-, Schulter- und Nackenbereich.
Es ist leider bis heute in der Zahnheilkunde vertreten Ansicht, dass Behandlungsbedürftigkeit für einige Behandler erst dann entsteht, wenn der Patient subjektive Beschwerden äußert. Ein in der Medizin vollkommen undenkbarer Gedankenansatz. Man denke nur an die Behandlung von Diabetikern oder Hochdruckkranken. Hier beginnen Behandlungen weit bevor der Patient an subjektiven Beschwerden leidet!

Unabhängig von geäußerten, subjektiven Beschwerden, die für sich gesehen schon eine Behandlung auslösen sollten, ist bei erkennbar übermäßiger Abnutzung der Zahnhartsubstanzen immer zu prüfen, ob ein  Fehlbiss verantwortlich sein könnte. Denn in diesen Fällen kommt es nicht nur zu einem übermäßigen Abrieb der Zahnhartsubstanzen, sondern auch zu einer Überlastung des Zahnhalteapparates und damit zu einem stärkeren Abbau des Kieferknochens.

Patienten, die ihre Zähne über einen längeren Zeitraum fehl- und damit überbelasten und Zähne, die bis ins Zahnbein abgeschliffen sind, führen häufig zu chronisch entzündeten Zahnnerven. Es kommt dann bei diesen Patienten häufig zu vielfachen Wurzelkanalbehandlungen, die wiederum eine Vielzahl von weiteren Komplikationen verursachen können. Allein schon das Vorhandensein einer Vielzahl von Wurzelkanalbehandlungen sollte immer Anlass sein zu prüfen, ob der Patient an einer Fehlbelastung seiner Zähne leidet!

>>zurück




>> Ursachen der „CMD”

Bei der craniomandibulären Dysfunktion kann es sich um eine Erkrankung mit mehreren Ursachenfaktoren (multifaktoriell) handeln. In der Praxis ist es sinnvoll sich auf die Gegebenheiten zu konzentrieren, die regelmäßig auftreten. Es ist daher nicht Sinn dieser Darstellung eine akademische Diskussion über alle Details der Erkrankung zu führen, die dem Betroffenen nicht weiterhilft. Das Vorhandensein mehrerer Ursachen ist aber nicht zwangsläufige Voraussetzung. Craniomandibuläre Dysfunktionen können auch nur auf der Grundlage einer veränderten Bisslage entstehen oder ausgelöst werden.

In der Ursachendiskussion wird regelmäßig auf den Faktor Stress hingewiesen. Dabei wird übersehen, dass Stress für sich gesehen nichts Schädliches ist. Stress ist ein natürlicher und auch notwendiger Teil unseres Lebens. Im englischen Sprachgebrauch wird der Begriff des Stress besser definiert. Ein positiver, lebensfördernder Stress wird dort als Eustress, ein schädlicher Stress hingegen als Dystress bezeichnet. Allein schon an der undifferenzierten Nutzung des Begriffs „Stress“ im deutschen Sprachgebrauch lässt sich erahnen, dass dieser Begriff häufig fehlinterpretiert wird. Sicherlich auch deshalb, um daraus eine bestimmte Behandlungsphilosophie, nämlich die einer symptomatischen Dauerbehandlung (siehe weiter unten) abzuleiten.

Aus der praktischen Arbeit lässt sich folgende Erkenntnis ableiten:
Nicht jeder Mensch, der an einer Störung seiner Okklusion (Fehlbiss) leidet erkrankt an einer „Craniomandibulären Dysfunktion“. Aber nahezu jeder Patient, der an einer „Craniomandibulären Dysfunktion“ leidet besitzt in irgendeiner Form (auch) eine Störung seiner Okklusion, die von Bedeutung für die Beschwerden ist.

Als eigentliche Ursache „Craniomandibulärer Dysfunktionen“ ist daher immer zu prüfen, ob eine Störung der Okklusion (Biss) vorliegt. Hinter dem umgangssprachlichen Begriff des Bisses verbirgt sich weit mehr, als nur das Zusammenbeißen der Zähne (statische Okklusion), sondern auch die wesentlich komplexere dreidimensionale Bewegung der Zähne gegeneinander, bei Bewegungsabläufen, die der Unterkiefer gegen den Oberkiefer ausführt, beispielsweise bei den Mahl-, und Kaubewegungen (dynamische Okklusion). Aber eben auch 2000 bis 3000 mal pro Tag beim Schlucken!

Bereits Störungen der statischen und/oder dynamischen Okklusion im Bereich von circa 10/1000 mm können ausreichen, um schwerwiegende körperliche Störungen und Beschwerden bei diesen Patienten auszulösen.

Von wesentlicher Bedeutung erscheint in diesem Zusammenhang die persönliche Konstitution des Einzelnen und seine individuelle Disposition zu erkranken!

Die Kombination Fehlbiss und Dystress ist eine Kombination, die stark krankheitsfördernd wirkt.

Es werden noch weitere Faktoren diskutiert, die zum Auftreten einer craniomandibulären Dysfunktion beitragen können. Hier sind unter anderem Störungen des Stützapparates zu nennen. Häufig sind diese Faktoren nur sehr erschwert aufzudecken und in der Regel therapeutisch nicht oder nur in geringem Ausmaß zu beeinflussen und deren Diskussion gelegentlich akademisch und in der Praxis nicht zielführend. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum der Mensch sei ein feinmechanischer Apparat, der nur dann einwandfrei funktioniert, wenn alle Bestandteile des Körpers ideal zusammenarbeiten. Beispielhaft sei angeführt, dass circa 90% der Bevölkerung über unterschiedliche lange Beine verfügen. Es handelt sich hier um einen Normalbefund, dem in der Diskussion um die Ursachen der Craniomandibulären Dysfunktion häufig eine entscheidende Bedeutung zugemessen wird, die diesem nicht zusteht.

Als Ursachen eines Fehlbisses spielen in der Praxis drei Aspekte eine relevante Rolle:

1. Ein angeborener Fehlbiss.
2. Ein Fehlbiss als Folge eines Traumas, häufig nach Unfällen/Verkehrsunfällen.
3. Ein Fehlbiss als Folge einer kieferorthopädischen Behandlung, oder als Folge unsachgemäß erbrachter Füllungen, Kronen, Brücken, Prothesen.

Häufig handelt es sich um eine Kombination der verschiedenen Aspekte. In der Praxis ist es vor allem bei fortgeschrittenem Alter, und vielfach erbrachter Therapien in der Vergangenheit, kaum möglich herauszufinden, welcher der genannten Kriterien krankheitsauslösend waren. Auch andere Ursachen sind möglich, kommen aber seltener vor.

Ein weiteres, wesentlich schwieriger zu erklärendes Problem „Craniomandibulärer Dysfunktionen“ liegt in der so genannten „Kompensation“. Wie bereits erwähnt ist der Körper kein feinmechanischer Apparat. Dass ein Gesicht nicht symmetrisch aufgebaut ist, wird dem Leser häufig an Fotomontagen in der Laienpresse dargestellt. Der gesamte Körper ist ebenso wenig symmetrisch aufgebaut, wie man leicht an sich selbst feststellen kann. Der Körper ist daher so konzipiert, dass er Ungenauigkeiten oder Asymmetrien funktionell ausgleichen kann. Man spricht hier von „Kompensation“. Genau hier liegt häufig das Problem in der Beurteilung dieses Krankheitsbildes. Beispielhaft soll dieser Mechanismus an einer Situation dargestellt werden, die fast jeder nachvollziehen kann. Der Patient geht zum Zahnarzt und erhält eine neue Füllung. Kurze Zeit nachdem die Lokalanästhesie nachgelassen hat, hat der Patient das Gefühl etwas stimme nicht mit seinem Biss. Am nächsten Tag sucht er seinen Zahnarzt wieder auf, der eine Korrektur der Füllung vornimmt. Die Situation scheint verbessert, der Patient hat aber immer noch das Gefühl, etwas stimme nicht ganz hundertprozentig. Nach einiger Zeit hat der Patient dann aber das Gefühl, er habe sich an die neue Situation gewöhnt. Es passiert nichts weiter. Medizinisch gesehen greift nunmehr der Mechanismus der „Kompensation“. Obwohl der Biss einer funktionellen Störung durch diese nicht ganz korrekte Füllung unterliegt, funktionieren die funktionellen Abläufe im Kauorgan weiterhin weitgehend ungestört. Im Lauf der Jahre erhält der Patient wiederholt Füllungen und inzwischen auch erste Kronen. Immer wieder einmal hat der Patient, nach den durchgeführten Maßnahmen, das Gefühl der Biss sei wieder ein bisschen anders, als zuvor. Jedes Mal wieder greift der Mechanismus der „Kompensation“. Dann erhält der Patient wieder eine neue Krone, die nicht exakt passt. Wochen nach der Eingliederung der Krone beklagt der Patient unerwartet zunehmende Beschwerden im Kopfbereich. Die Beschwerden treten zum Beispiel im Bereich der Ohren, der Augen im Hals-, Schulter,- Nackenbereich auf oder ähneln denen vermeintlicher Kopfschmerzen/Migräne. Der Patient sucht nunmehr einen Facharzt nach dem anderen auf. Hirntumore, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall werden ausgeschlossen. Mit zunehmenden diagnostischen Bemühungen werden die Verdachtsdiagnosen immer abenteuerlicher. Häufig, vor allem bei Frauen, werden zum Schluss psychische Probleme verantwortlich gemacht und der Betroffene in die „psychosomatische Ecke“ abgedrängt. Auch Zahnärzte werden mit diesen Patienten konfrontiert, wissen aber häufig nicht um das Krankheitsgeschehen (siehe unten). Es entwickeln sich so häufig wahre medizinische Odysseen, die die Patienten immer mehr zerrütten. Es erscheint dem Betroffenen dann schier unglaublich, wenn ihm eröffnet wird, dass es sich um ein zahnärztliches Erkrankungsbild handelt, denn schließlich befindet sich fast jeder in zahnärztlicher Behandlung.

Um noch einmal das Entscheidende der „Kompensation“ zusammenzufassen: Der Patient erkrankt häufig unerkannt an dem Krankheitsbild. Der Prozess der „Kompensation“, mit dem der Organismus versucht, trotz der bestehenden Störung, funktionsfähig zu bleiben, kann häufig viele Jahre, manchmal ein Leben lang andauern. Umso unverständlicher erscheint es dem Betroffenen dann, dass dieser Mechanismus, ohne erkennbaren Anlass, auf einmal wegen Überlastung zusammenbricht. So wacht der Patient auf einmal morgens auf und beklagt Kopfschmerzen, die nicht mehr verschwinden wollen und die er vorher niemals hatte. Dass in diesem Zusammenhang dann psychische Belastungen dazu führen können, dass die „Kompensationsfähigkeit“ nachlässt ist nachvollziehbar. Die Psyche ist dann aber nicht die Ursache der Erkrankung, sondern nur ein Stellrad, dass an dem Mechanismus der „Kompensation“ „verstellt“ werden kann.

Es bedarf dann nicht nur des spezialisierten Wissens um die Erkrankung, sondern auch der kommunikativen Fähigkeit, dem Patienten diese sehr komplexen Sachverhalte verständlich darzustellen.

>>zurück



>> Warum wird „CMD” nicht behandelt?

Die Ursachen warum „CMD” häufig nicht behandelt werden sind vielfältig:

1. Die universitäre Ausbildungssituation ist häufig mangelhaft und nicht fachübergreifend.
2. Die postuniversitäre Ausbildung ist teuer und aufwändig.
3. Die Behandlung von „CMD“ zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht möglich.
4. Die Darstellung der Thematik ist komplex und schwierig.
5. Die Symptome von „CMD“ verlaufen chronisch und lange Zeit beschwerdefrei.

>>zurück



>>Welche Behandlungsansätze von „CMD” gibt es?

Prinzipiell lassen sich zwei verschiedene Behandlungsansätze unterscheiden.
Erstens eines symptomatischen, der versucht die Beschwerden durch permanente Beeinflussung der schmerzhaften Strukturen zu vermindern. Zweitens einen kausalen (ursächlichen), der versucht die Ursache des Erkrankungsgeschehens aufzudecken und zu behandeln.

>>zurück



>>Wer führt „CMD”-Behandlungen durch?

„CMD“-Behandlungen bedürfen intensiver postuniversitärer Aus- und Fortbildung. Die Erkennung und Behandlung von „CMD“ ist weder bei den Medizinern noch bei den Zahnmedizinern Ausbildungsgebiet. Die Behandlung von „CMD“ gehört daher in die Hand des „Spezialisten für zahnärztliche Funktionsdiagnostik“, der nicht nur in der Lage ist die Diagnose zu stellen, sondern auch eine ursächliche Behandlung aller beteiligten Strukturen durchzuführen.

„CMD-Behandlungen“ bei Kindern finden in der Regel im Zusammenhang mit schweren Kieferfehlstellungen statt. Hier sollte eine enge Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäden, Logopäden und einem zahnärztlichen „CMD-Spezialisten“ stattfinden.

Die üblicherweise von Zahnärzten, Kieferorthopäden oder Kieferchirurgen hergestellten „Knirscherschienen“ sind weder zur Diagnose einer „CMD“ geeignet, noch zu deren Behandlung. Der Sinn der Knirscherschienen liegt lediglich darin, die Zähne beim Knirschen vor Abrieb und Zerstörung zu schützen und Zahnabrieb zu verhindern. Das prinzipielle Problem liegt aber darin, dass im Rahmen der unphysiologischen Zähneknirschens/Pressens verschiedene Strukturen des Kauorgans, wie die Kaumuskulatur und die Kiefergelenkstrukturen, auch weiterhin unphysiologisch belastet und somit geschädigt werden.

>>zurück

 

Falldarstellungen:

Der Sinn dieser Falldarstellungen besteht darin dem Interessierten und dem Betroffenen aufzuzeigen, wie schwierig sich „CMD“-Behandlungen gestalten und welche fachlichen und administrativen Hindernisse mit „CMD“-Behandlungen verbunden sein können.

Man könnte derartige Darstellung, wie unten angeführt, geradezu als „Antiwerbung“ betrachten, geht es doch gerade darum aufzuzeigen, dass diese Behandlungen regelmäßig mit physischen und psychischen Belastungen für den Patienten einhergehen. Dass diese umfangreichen Behandlungen auch zu finanziellen Belastungen führen, ergibt sich zwangsläufig. Eine Vielzahl von Behandlungssitzungen ist Standard.

Es bedarf daher von Seiten des Patienten eines erheblichen Leidensdruckes, um sich auf diesen Weg zu begeben. Auf der anderen Seite gehört es auch zur vollständigen Information, dass diese Behandlungen dann zum Erfolg führen, wenn die wissenschaftlichen Vorgaben, beispielsweise die der DGFDT (www.dgfdt.de) eingehalten werden. Dabei ist immer darauf hinzuweisen, dass der Mensch in seinem Leben stetiger Veränderung unterliegt. Das ist im Kauorgan nicht anders. Von daher muss klar sein, dass „CMD-Behandlungen“ immer eine regelmäßigen Nachsorge, Kontrolle und gegebenenfalls der Korrektur unterliegen!

Auf die Darstellung von Bildern wird verzichtet, weil sie im Sinn einer Informationsgewinnung keinerlei zusätzlichen Nutzen erbringen. „CMD“-Behandlungen können so erbracht werden, dass sie auch zu einer Verbesserung der ästhetischen Situation beitragen. Das kann ein Nebeneffekt einer „CMD-Behandlung“ sein, ist aber niemals Indikation einer derartigen Behandlung.

Hingegen kann es für den Betroffenen nützlich sein, anhand der Datierungen einen Eindruck über den zeitlichen Ablauf einer „CMD“-Behandlung zu gewinnen und zu erkennen, dass eine derartige Behandlung niemals „auf die Schnelle“ erbracht werden kann. Geduld und Ausdauer stellen für Patient und Behandler die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit dar!

Es ist besser einem Patienten, der sich in der Entscheidungsfindung zu einer „CMD“-Behandlung befindet darüber zu informieren, dass der Weg lang und manchmal auch beschwerlich sein kann. Die Erfahrung zeigt, dass die Betroffenen zufriedener sind, wenn sie vor einer „CMD“-Behandlung über alle Aspekte aufgeklärt werden, als eine Behandlung unter falschen Voraussetzungen zu beginnen und erst im Verlauf des eingeschlagenen Weges immer neue relevante Informationen zu erhalten!

Nur die werbefreie und ungeschminkte Information ermöglicht dem Patienten die freie Entscheidungsfindung und stellt die Grundlage des Vertrauens dar, ohne die ein Arzt keinen Erfolg in seiner Behandlung haben kann!

Die Darstellungen sind bewusst so geschildert, dass es keiner medizinischen Vorbildung bedarf, um erkennen zu können, ob der eigene Beschwerdefall Ähnlichkeiten mit den hier beschriebenen haben könnte.

>>zurück 


>>Patienten Fallbeispiel 1:

22.11.1998

Aufnahme eines klinischen Funktionsstatus:

Ende Oktober begannen sehr starke Kopfschmerzen im Schläfenbereich. Der Patient wacht von diesen starken Kopfschmerzen nachts auf. Der Patient beklagt eine Druckschmerzhaftigkeit auf dem letzten Zahn, beidseitig. „Ich hätte nachts an die Wand laufen können“. Der Patient hat in der Nacht seinen Kopf wegen der extremen Kopfschmerzen gegen die Kühlschranktür geschlagen. Der Hausarzt hat keine Erklärung für die Beschwerden des Patienten.

Seit der Eingliederung eines adjustierten Aufbissbehelfs am 09.11.1998 sind die Kopfschmerzen vollständig verschwunden.

11.01.1999

Instrumentelle Funktionsanalyse mit diagnostischem wax-up.

26.04.1999

Beginn einer umfangreichen funktionstherapeutischen Rekonstruktion des Kauorgans. Neuromuskuläre Zentrierung der Unterkieferbisslage. Einstellung einer physiologischen statischen und dynamischen Okklusion mit Hilfe Zahnsubstanzschonender vollkeramischer Restaurationen.

29.07.1999

Abschluss der rekonstruktiven Behandlung. Patient ist vollkommen beschwerdefrei.

20.06.2005

Patient ist vollkommen beschwerdefrei.



>>Fallbeispiel 2:

09.09.1999

Funktionelle Untersuchung der Patientin im Rahmen einer geplanten zahnärztlichen Sanierung.

Die Patientin beklagt im Rahmen der Erhebung der Krankengeschichte:

Vorbehandelnder Zahnarzt hatte vor circa 7-8 Jahren eine Veränderung der Bisslage durchgeführt.

Die Patientin knirscht mit den Zähnen.

Regelmäßige Kopfschmerzen im Stirnbereich (als Migräne diagnostiziert).

Nachfolgendes Kiefergelenkknacken.

Seit circa 6-7 Jahren wird die Patientin regelmäßig ohnmächtig und geht auch in ihrer Apotheke zu Boden.

Nach einiger Zeit begann eine Taubheit in der rechten Gesichtshälfte, die sich in den rechten Arm fortsetzte.

Regelmäßige Schmerzmitteleinnahme.

Im Anschluss umfangreiche funktionstherapeutische Rekonstruktion des Kauorgans. Neuromuskuläre Zentrierung der Unterkieferbisslage. Einstellung einer physiologischen statischen und dynamischen Okklusion mit Hilfe Zahnsubstanzschonender vollkeramischer Restaurationen..

09.08.2000

Abschluss der zahnärztlich-funktionstherapeutischen Rekonstruktion des Kauorgans.

Taubheit ist verschwunden.

Keine Schmerzattacken mehr.

Keine "Migräneanfälle" mehr.

Keine Ohnmachtsanfälle mehr.

Patientin knirscht nicht mehr.

Kiefergelenkknacken ist verschwunden.

Juni 2010

Patientin ist beschwerdefrei und in regelmäßiger Nachsorge.



>>Fallbeispiel 3:

21.10.2002

Überweisung der Patientin durch Prof. Xxxxx: Verdachtsdiagnose Craniomandibuläre Dysfunktion.

Die Patientin beklagt folgende Beschwerden:

Kopfschmerzen seit dem 14 LJ, jeden 2.-3. Tag. Im gleichen Zeitraum kieferorthopädische Behandlung bis zum 20LJ. Die Kopfschmerzen scheinen aus dem Nacken zu kommen und ziehen bis in den Bereich der Kieferhöhlen. Kopfschmerzen der Stärke 10 auf 0-10 Skala!

Wenn die Patientin Kopfschmerzen hat beginnt sie die linke Schulter hochzuziehen, nachfolgend Beschwerden in der Schulter.

Wenn die Kopfschmerzen da sind beginnt die Nase zu laufen, als ob es Wasser wäre, das dort abläuft. Die Kieferhöhlen sind dann dicht.

Wenn die Kopfscherzen da sind, beginnt die Patientin ein "Kampfessen", weil die Kaubewegungen die Schmerzen vermindern. Gewichtszunahme in den letzten 5 Jahren circa 10 Kilogramm.

Wenn die Kopfschmerzen kommen hat die Patientin einen "Riesendurst" und trinkt dann 5-6 Liter am Tag.

Kiefergelenknacken besteht seit circa 5-6 Jahren

Mehrfache Kieferklemme (Mund lässt sich nur wenige Millimeter weit öffnen) in den letzten Jahren mehrfach.

Die Patientin hatte wegen der der massiven, langjährigen, schmerzhaften Beschwerden eine Vielzahl von Ärzten und Fachärzten konsultiert.

Die Patientin wurde über längere Zeiträume erfolglos mit ß-Blockern und Schmerzmitteln behandelt.

22.10.2002

Zentrische Bissnahme.

25.10.2002

adjustierter Aufbissbehelf eingegliedert.

01.11.2002

Kopfschmerzen sind verschwunden! Vollkommene Beschwerdefreiheit.
Beginn einer äußerst umfangreichen Einstellung des Bisses in eine neuromuskulär zentrierte Bisslage.
Versorgung mit laborgefertigten Dauerprovisorien zur Einstellung einer neuromuskulär zentrierten Bisslage. Umfangreiche endodontische Probleme. Erneute Versorgung mit laborgefertigten Dauerprovisorien zur Einstellung einer neuromuskulär zentrierten Bisslage. Endversorgung mit vollkeramischen Restaurationen und Einstellung einer neuromuskulär zentrierten Bisslage.

18.05.2004

Abschluss der zahnärztlich funktionstherapeutischen Rekonstruktion: Patientin ist vollkommen beschwerdefrei. Gleichzeitige Vorstellung bei Prof.Xxxxx im Zustand der Beschwerdefreiheit.

Juni 2010

Patientin ist beschwerdefrei.


Details des medizinischen Leidensweges:

Die behandelnde Zahnärztin erklärt der Patientin über Jahre, wegen der stark abgeschliffenen Zähne und der damit verbundenen Empfindlichkeit: Diese solle nicht so viel Cola trinken!

1995 überweist HNO-Arzt Dr.Xxxx die Pat. an die Schmerzambulanz einer Uniklinik. Auf den ersten Termin musste die Pat. 4 Monate warten. Es wurde umfangreiche Diagnostik durchgeführt, u.a. Kernspintomografie, dann Verordnung durchblutungsfördernder Medikamente. Weitere Medikationen: Schmerzmittel und Magnesium, hochdosiert. Für eineinhalb Jahre erhielt die Patientin ß-Blocker. Die Patientin wurde immer ruhiger und antriebsärmer und setzte daraufhin die ß-Blocker ab.

Die Patientin wechselte mit Dr.Xxxx in eine Schmerzklinik. Die ß-Blocker wurden abgesetzt, die Kopfschmerzen kamen nur noch alle 4 Wochen. Nach 3-4 Monaten begannen die Kopfschmerzen in alter Stärke und Frequenz.

Wegen Schmerzen in der Wirbelsäule suchte die Patientin dann Prof.Xxxxx auf. Prof.Xxxxx stellte die Verdachtsdiagnose einer „CMD“.



>>Fallbeispiel 4:


August 1997

Wegeunfall mit einem Fahrrad, Überschlag und Sturz mit deutlichen Gesichtsschürfwunden.
Nach 1 Woche Wiederaufnahme der Arbeit und Kribbelparästhesien von der linken Halsseite über die linke Wange bis in die linke Schläfe ziehend. Inkonstante Beschwerden, immer gegenwärtig. Die Beschwerden waren nicht direkt in zeitlicher Folge mit dem Unfallereignis vorhanden, sondern haben sich erst danach aufgebaut.

01.07.1999

HNO Arzt wird wegen Schmerzen vor dem linken Ohr aufgesucht. Keine HNO auffälligen Befunde.

Anfang 2001

Schmerzen in der rechten Schulter, mit Ausstrahlung in den rechten Arm. Kribbelparästhesien in der linken Hand.

September 2001

Deutliche Schmerzzunahme, Patient kann mit der rechten Hand nicht mehr greifen.
Schmerzhafte Halssteifigkeit.

Occipitale Kopfschmerzen.

September 2001-Mai 2003

Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit.

August 1997 bis März 2004


Untersuchung durch 14 Behandler und verschiedene Kliniken. Kein konkretes Ergebnis. Keine Besserung der Beschwerden

24.03.2004

Überweisung des Patienten durch Prof.Xxxxx mit der Verdachtsdiagnose einer craniomandibulären Dysfunktion.
Befundlage:

- Prickeln auf der linken Gesichtsseite, vom Schläfenbereich bis in den Bereich der Nasenspitze und der Lippe.
- Hochfrequentes Ziehen in der linken Schläfe.
- Druck hinter dem linken Auge, besonders beim Kaugummikauen.
- Spinnwebengefühl auf der rechten Gesichtshälfte.
- Muskelverspannungen im linksseitigen Halsbereich, absteigend.
- Sensibilitätsstörungen im linken Arm mit Kribbeln im kleinen Finger der linken Hand.

30.03.2004

Registrierung der Unterkieferlage in zentrischer Kondylenposition.

02.04.2004

Eingliederung eines adjustierten Aufbissbehelfs.
Beantragung eines Aufbissbehelfs bei der zuständigen Berufsgenossenschaft. Keine Kostenzusage der Berufsgenossenschaft.
Zahnarzt erstellt adjustierten Aufbissbehelf in Vorleistung. Bis heute nicht bezahlt.

23.04.2004

Deutliche Verbesserung der Beschwerdesituation.
Verbesserung der sensorischen Befindlichkeiten im Gesichtsbereich.
Wenn er den Aufbissbehelf herausnimmt dauert es circa 1-2 Stunden, bis die Beschwerden in voller Stärke wieder da sind. Nach Wiedereingliederung des Aufbissbehelfs dauert es circa 2 Stunden, bis die Beschwerden sich wieder vermindert haben. Bisherige Beschwerdelinderung liegt bei circa 10%.

07.05.2004

Kopfschmerzen insgesamt reduziert. Hochfrequentes Ziehen in der linken Schläfe ist weg. Spinnwebengefühl auf der rechten Gesichtshälfte ist weg. Muskelverspannungen im linksseitigen Halsbereich, absteigend. sind deutlich reduziert. Kribbeln im kleinen Finger der linken Hand wird weniger. Druck hinter dem linken Auge konfluiert. Nach dem essen (ohne Aufbissbehelf) nimmt der Druck wieder zu. Beschwerdelinderung liegt bei circa 30%. Arbeitsunfähigkeit wegen bestehender Craniomandibulärer Dysfunktion.

10.05.2004

Erstellung eines Gutachtens durch einen Hamburger Gutachter.

14.05.2004

Gesamtbeschwerde werden immer weniger. Beschwerdelinderung liegt bei 50%.

01.06.2004

Beschwerdelinderung liegt bei circa 60%.

15.06.2004

Kribbeln in den Fingern ist weg.
Empfindlichkeit der Zähne 25 und 26.
Nackenbeschwerden noch vorhanden.
Beschwerden im Kopfbereich vollständig verschwunden.
Kaumuskulatur entspannt.

Nach Herausnahme des Aufbissbehelfs dauert es circa 2 Stunden bis die Beschwerden wieder auftreten:

- Kribbeln in der Unterlippe.
- Schmerzen in der linken Wangenseite.
- Schmerzen ziehen in den linken Halsbereich abwärts.

Dezember 2004

Einschaltung eines Rechtsanwaltes durch den Patienten wegen Kostenübernahme des Aufbissbehelfs und der notwendigen diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmaßnahmen.

04.03.2005

BG holt ein neues Gutachten ein.

17.03.2005

Aufbissbehelf defekt und materialermüdet.
Neubeantragung eines adjustierten Aufbissbehelfs bei der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Keine Kostenübernahme.
Zahnarzt erstellt Aufbissbehelf in Vorleistung. Bis heute nicht bezahlt.

05.04.2005

Zentrische Bissnahme für adjustierten Aufbissbehelf.

08.04.2005

- Linksseitige Augenschmerzen, als ob das Auge herausgedrückt wird. (Stärke 10, auf 0-10 Skala)
- Kiefergelenkschmerzen (Stärke 10).
- Hals-Schulter-Nackenbeschwerden.
- Taubheitsgefühl im linken Arm.

Aufbissbehelf eingegliedert.

13.04.2005


Patient ist weitgehend beschwerdefrei.
Patient ist nach wie vor berufsunfähig.

20.06.2005

Situation unverändert. Arbeitsunfähigkeit liegt vor.
Gutachten liegt noch nicht vor.
Berufsgenossenschaft zahlt bis heute nicht und verweigert Anerkennung der Beschwerden in Folge des Wegeunfalls.

Juni 2010

Patient klagt seit vier Jahren vor dem Sozialgericht auf Anerkennung eines Berufsunfalls. Patient ist seit 1997 weitgehend durchgängig „krank geschrieben“. Das Sozialgericht ist überlastet.



>>Fallbeispiel 5

13.12.1999

Überweisung durch Prof.Xxxxxx mit der Verdachtsdiagnose einer „CMD“.

Die Patientin beklagt:

Langjährige Kopfschmerzen, im Bereich hinter dem rechten Ohr. Es wurde eine Vielzahl ohrenärztlicher Untersuchungen durchgeführt, ohne verwertbares Ergebnis. In Bremen wurde die Verdachtsdiagnose "Eagle Syndrom" gestellt. 1995 wurde in einem operativen Eingriff der rechte processus styloideus entfernt. Der Arzt erklärte der Patientin dieser processus müsse nunmehr alle paar Jahre entfernt werden. Für kurze Zeit trat Besserung ein. Seit 1998 treten die Beschwerden erneut auf. Es wurde auf Grund der Beschwerden weiterhin eine Mandeloperation durchgeführt, mit nachfolgender Abszessbildung, ohne dass die Beschwerden verschwanden.

Typischerweise traten die Schmerzen im Bereich hinter dem rechten Ohr auf, wenn die Patientin im Garten Zweige geschnitten hat. Dabei presste sie die Zähne stark aufeinander. Nach mehreren Stunden Schneidearbeit traten mittags die typischen Kopfschmerzen auf. Häufig treten die Schmerzen nachts auf.

03.04.2000

Zentrische Bissnahme einer neuromuskulären Kondylenposition für einen adjustierten Aufbissbehelf.

06.04.2000

Eingliederung des adjustierten Aufbissbehelfs

11.04.2000

Die Patientin ist beschwerdefrei

Im Anschluss: Umfangreiche funktionstherapeutische Rekonstruktion des Kauorgans. Neuromuskuläre Zentrierung der Unterkieferbisslage. Einstellung einer physiologischen statischen und dynamischen Okklusion mit Hilfe Zahnsubstanzschonender vollkeramischer Restaurationen.

21.09.2001

Abschluss der Behandlung. Die Patientin ist vollkommen beschwerdefrei.

22.08.2003

Die Patientin erklärt: "Sie habe 25 Jahre mit ihren funktionellen Problemen „rumgehünert“. Sie war bereits einmal zu früherer Zeit bei Prof.Xxxxx. Sie habe wegen „Ihrer“ Probleme eine Mandeloperation durchführen lassen, bei der sich nachfolgend eine umfangreiche Abszessnachbehandlung eingestellt habe. Das alles nur wegen einer nicht erkannten Funktionsstörung des Kauorgans!"

Juni 2010

Patientin ist vollkommen beschwerdefrei und in regelmäßiger Nachsorge.



>>Fallbeispiel 6

19.11.2003

Überweisung durch Prof.Xxxxx.

Die Patientin klagt über jahrzehntelange Kopfschmerzen, die sich seit Herbst 2003 in "schreckliche" Kopfschmerzen verstärkt haben. Weiterhin Ohrenschmerzen und Augenschmerzen. Weiterhin eine extrem starke Zugempfindlichkeit und unruhigen Schlaf, sowie über diffuse, umlaufende Schmerzempfindungen im Bereich der linken Gesichtshälfte.

Im Jahr 2002 erhielt die Patientin durch ihren Zahnarzt mehrere Amalgamfüllungen entfernt und mehrere metallische Rekonstruktionen eingegliedert. "Danach ging es richtig los mit Zahnproblemen". Es kam zu "Entzündungen" an den Zahnnerven zu Wurzelkanalbehandlungen und zu Wurzelspitzenresektionen. Der Zahn 26 musste entfernt werden, weil es zu keiner Besserung der Beschwerden kam.

Die Brücke, links unten war von Beginn an ein Fremdkörper.
Die Patientin presst mit den Zähnen. Die starken Augenschmerzen bestehen seit 2002/03. Die Ohrenbeschwerden seit 2003. Linksseitig kann die Patientin überhaupt nicht mehr beißen. Die Patientin beklagt diffus-umlaufende Schmerzen in der linken Gesichtshälfte.

Die Patientin konsultierte ihren Hauszahnarzt, weiterhin Dr.Xxxxxx, die keinen Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Kauorgan feststellen konnten. Die Patientin suchte weiterhin die Kiefergelenksprechstunde einer Universitätszahnklinik auf und erhielt dort schriftlich den Befund: "Keine pathologischen Befunde der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke". Weiterhin: "Eventuelle Betreuung der Patientin in der Kiefergelenksprechstunde“!

20.11.03

Zentrische Bissnahme für adjustierten Aufbissbehelf

24.11.03

Unterkieferaufbissbehelf eingegliedert

27.11.03

Folgende Veränderungen treten auf:

- Patientin schläft nachts durch
- Morgendliche Ohrenschmerzen und starke Erwärmung des Ohres
- Nachfolgende Hitzewallungen im Kopf

Zurzeit werden 2 Paracetamol genommen, die die Schmerzen sofort abstellen, während Paracetamol bisher nicht gegen die Schmerzen geholfen hat.

02.12.03

-Patientin schläft nachts durch
-Hitzewallungen im Kopf nach wie vor vorhanden

11.12.03

-Einschaltung einer unterstützenden Physiotherapie der Kaumuskulatur durch Physiotherapeutin
-Keine Schmerzmitteleinnahme mehr

18.12.03

-Diffus umlaufende Schmerzen in der linken Gesichtshälfte sind verschwunden.
-Deutliche Besserung der schmerzhaften Situation
-Keine Schmerzattacken mehr
-Ohrenschmerzen nur noch unterschwellig
-Augenschmerzen nur noch beim Augenreiben
-Gefühl der Patientin: "Es tut sich was"

16.01.04

-Kopfschmerzen sind verschwunden
-Augenschmerzen sind verschwunden
-Ohrenschmerzen sind verschwunden

Im Rahmen einer klinischen Funktionsanalyse werden beide Kiefergelenke und die Kaumuskulatur als hoch druckschmerzhaft befundet. (Siehe Befund der Universitätszahnklinik: "Derzeit keine pathologischen Befunde der beiden Kiefergelenke oder der Kaumuskulatur oder Zahn-Kieferbereich."

Nachfolgend Beginn einer funktionstherapeutischen Rekonstruktion des Kaurogans, mit Einstellung der Unterkieferbisslage in eine neuromuskulär zentrierte Kondylenposition. Behandlung läuft. Patientin ist zurzeit mit laborgefertigten Dauerprovisorien in eine neuromuskulär zentrierte Bisslage eingestellt und beschwerdefrei!

Juni 2005

Patientin befindet sich zur Zeit in der Umstellung laborgefertigter Dauerprovisorien zu definitiven Zahnsubstanzschonenden Vollkeramikrestaurationen.

September 2005

Abschluss der funktionstherapeutischen Rekonstruktion mit vollkeramischen Restaurationen.

Juni 2008

Patientin ist beschwerdefrei.



>>Fallbeispiel 7:

13.02.2001

Überweisung des Patienten durch Neurochirurg ProfXxxx, mit VD einer craniomandibulären Dysfunktion.

Krankengeschichte:
28.03.2000: Vollbeladener LKW Unfall im Bereich der BAB Kassel, um 24:00 Uhr. Der LKW hat die Mittelplanke durchbrochen und sich nachfolgend überschlagen. Aufnahme des Pat. in Krankenhaus Homburg/Effze für eine Nacht. Keine Frakturen, keine äußeren Verletzungen. Direkt nach dem Unfallereignis beklagte der Patient ein Kiefergelenkknacken bei der Mundöffnung. Seit dem Unfallereignis hakt der UK gelegentlich aus. Mit einem „ekelhaften“ Knacken lässt sich der Unterkiefer dann wieder schließen. Dieses Kiefergelenkknacken ist inzwischen (13.02.2001) seltener geworden, aber nicht vollständig verschwunden. Das Kiefergelenkknacken ist im Rahmen der funktionellen Untersuchung nicht reproduzierbar. Kurze Zeit nach dem Unfallereignis bekam der Patient sehr starke Kopfschmerzen, vorrangig im Schläfenbereich, die scheinbar aus dem Nacken-Schulter-Bereich aufsteigen. Der Patient wurde in direkter Folge des Unfalles krankgeschrieben und ist bis zum heutigen Tag, seit fast einem Jahr, auf Grund der beschriebenen Schmerzen, arbeitsunfähig.
Der Patient hat mehrere Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen konsultiert. Unter anderem:

- Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg-Boberg: 6 Wochen, versch. Therapien
- Dr.Xxxxx, Neurologe, ambulant
- Dr.Xxxxx, Dipl.Psychologe, Psychotherapie, XXXX, ambulant
- Ostholstein Kliniken GmbH, Klinik Oldenburg, stationär, mehrwöchig, verschiedene Therapieversuche

Im Rahmen der Untersuchungen konnte kein Therapieansatz gefunden werden, der dem Patienten Beschwerdefreiheit verschafft.

14.02.01

Antragstellung zur Durchführung funktionsanalytischer Untersuchungsmaßnahmen bei Xxxxx Berufsgenossenschaft in Xxxxxx.

19.02.01

Eingliederung eines kiefergelenkbezüglich, in neuromuskulär zentrierter Kondylenposition erstellten adjustierten UK Aufbissbehelfs mit ausgeglichener statischer und interferenzfreier dynamischer Okklusion.

23.02.01

Kontrolltermin: Die Beschwerden des Patienten sind vollständig verschwunden. Der Patient ist vollkommen beschwerdefrei. Wenn der Patient den Aufbissbehelf herausnimmt, dauert es circa 30 Minuten bis die Beschwerden in voller Stärke auftreten. Nach Wiedereinsetzen des Aufbissbehelfs dauert es circa 2 Stunden bis die Beschwerden wieder verschwunden sind. Wenn der Patient, ohne Aufbissbehelf viel redet, kommen die Beschwerden schneller zurück.
0% Kopfschmerzen, solange der Aufbissbehelf getragen wird.

10.06.01

Schreiben an die AOK Plön mit der Feststellung einer außervertraglichen Behandlung.

18.06.01

Sozialmedizinisches Gutachten durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

19.06.01

Besprechungstermin über weitere Vorgehensweise, Einschaltung der Bürgerbeauftragten des Landes-Schleswig-Holstein, da die Berufsgenossenschaft den Behandlungsantrag nicht bearbeitet.

21.06.01

Erneute Abformung für adjustierten Aufbissbehelf. Der alte Aufbissbehelf ist materialermüdet
.
25.06.02

Erneute Vorlage Antrag FAL und Kostenübernahme adjustierter Aufbissbehelf bei XxxxxBG.

26.06.01

UK adjustierter Aufbissbehelf eingegliedert.

06.07.01

Kostenübernahmeerklärung XxxxxBG für adjustierte Aufbissbehelfe.

11.07.01

Kostenübernahmeerklärung XxxxxBG für Funktionsanalytische Maßnahmen.

19.07.01

Klinische FAL, manuelle, instrumentelle Bewegungsanalyse, Axiographie.

30.07.01

Zentrische Bissnahme für instrumentelle Okklusionsanalyse, Gesichtsbogenübertragung.

09.08.01

Darstellung der medizinischen Kausalität der XxxxxBG gegenüber.

16.08.01

Aufforderung der XxxxxBG zur Vorlage eines Sanierungsplanes.

07.09.01

Untersuchung, Zahnersatzplanung.

10.09.01


Vorlage eines Behandlungsplanes für die Versorgung mit laborgefertigten Dauerprovisorien aus Kunststoffkronen und NEM-Brücken, zur Neujustierung der Bisslage.

20.09.01

Kostenübernahmeerklärung der XxxxxBG für laborgefertigte Dauerprovisorien GOZ.

02.10.02


Vollständige Anästhesie der Mundhöhle, Würgereiz, Kronenaufbauten GIZ 14-17, 24-27, Abformung für laborgefertigte Dauerprovisorien 14,15,16,17,24,25,27, Parodontale Vorbehandlung, FTL, zentrisches Registrat.

16.10.02

Vollständige Anästhesie der Mundhöhle: Eingliederung laborgefertigter Dauerprovisorien 14-17,24,25,27.
.
18.10.02


34-37,44-48 Kronenaufbauten GIZ Präparation für laborgefertigte Dauerprovisorien, parodontale Vorbehandlung FTL, zentrisches Registrat, 50% Kopfschmerzen.

25.10.02


Neuabformung Gegenkiefer, Modellfehler.

02.11.02


24-37, 44-48 Eingliederung laborgefertigter Dauerprovisorien.

06.11.02


Okklusionskontrolle, frontal offener Biss, 20% Kopfschmerzen.

10.11.01


Einschaltung eines Gutachters durch die XxxxxBG, Dr.Xxxxxx Hamburg

14.11.02


Präparation 13-23, 33-43 für laborgefertigte Dauerprovisorien, parodontale Vorbehandlung FTL, Registrat

28.11.02


13-23,33-43 laborgefertigte Dauerprovisorien zementiert, OPG, definitive Zahnersatz-Planung
0% Kopfschmerzen, Mitteilung des Behandlungsstandes an die XxxxxBG.

03.12.02

Vorlage eines definitiven Sanierungsplanes für vollkeramische Restaurationen und edelmetallunterstützte Brücken, zur Einstellung einer definitiv-neuromuskulär zentrierten Bisslage.

08.01.02

Kostenübernahmeerklärung der XxxxxBG für die vorgeschlagene definitive Sanierung nach GOZ.

29.01.02


Röntgenologische Überprüfung des Behandlungsstandes.

08.02.02


14-17,24-27 Entfernung der Dauerprovisorien, Präparation für definitive Rekonstruktionen, Provisorien, FTL, zentrische Registrate.

18.02.02


Besprechung

26.02.02


14-17,24-27 adhäsive Zementierungen vollkeramischer Restaurationen.

28.02.02


34-37,44-48 Entfernung der Dauerprovisorien, Präparation für definitiven vollkeramische Restaurationen, Brücken in Edelmetall, vollverblendet, Provisorien, FTL, zentrische Registrate, Abformung für adjustierten Aufbissbehelf

06.03.02


Eingliederung eines in ZKP erstellten adjustierten Aufbissbehelfs.

08.03.02


UK Provisorien entfernt, zentrische Bissnahme.

14.03.02

Provisorien ausgebessert.

26.03.02


Unterkieferrestaurationen adhäsiv zementiert, metallunterstützte Rekonstruktionen mit Harvard Zement zementiert
.
27.03.02


Okklusale Feinkorrekturen.

18.04.02


13-23,33-43, Dauerprovisorien entfernt, Präparation für definitive vollkeramische Restaurationen, Provisorien, FTL, zentrische Registrate.

02.05.02


13-23,33-43 adhäsive Zementierung, OPG Kontrolle ZE, Okklusionskontrolle.

08.05.02


GOZ 800, Funktioneller Abschluss-Status. Patient ist vollkommen beschwerdefrei.

11.05.02


Schreiben an die XxxxxBG mit der Bitte um eine wissenschaftliche Untersuchung und Auswertung der Gesamtkosten des Behandlungsfalles.

14.05.02


Abrechnung XxxxxBG und Anschreiben, dass aus zahnärztlicher Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr vorliegt. Patient ist vollkommen beschwerdefrei.

09.07.02

Schreiben der XxxxxBG mit dem Inhalt, man wolle die Rechnung erst dann begleichen, wenn ein Gutachten die Notwendigkeit der ergriffenen, vorher beantragten und von der XxxxxBG genehmigten Maßnahmen bestätige!

11.07.02


Schreiben an den Vorstand der XxxxxBG, mit der Bitte um Prüfung des Vorganges und Anweisung der Rechnungssumme. Hinweis auf die gestellten Anträge und erfolgten Genehmigungen durch die Dienststelle der XxxxxBG.

19.08.02

Schreiben der XxxxxBG, es bestünde keine Rechtsgrundlage zu einer betriebswirtschaftlichen Auswertung des Gesamtbehandlungsfalles. Man habe dort kein Interesse an einer wissenschaftlichen Ausarbeitung. Des Weiteren stünden dem Ansinnen datenschutzrechtliche Gründe im Wege.

27.08.02


Anweisung einer Rechnungsteilsumme und Hinweis auf Nichtbereitschaft zur Restzahlung mit Hinweis auf ein Gutachten des Dr.Xxxxxx, Hamburg.

28.08.02


Fachliche Stellungnahme zum Gutachten des Dr.Xxxxxx, Hamburg.

23.09.02


Überweisung der Restsumme durch XxxxxBG

2002/2003

Patient befindet sich in Umschulungsmaßnahme zum Bürokaufmann

Frühjahr 2004


Im Rahmen einer Recherche für einen Zeitungsberichterstattung: Patient ist beschwerdefrei!

Juni 2009

Patient ist vollkommen beschwerdefrei.

>>zurück

 

 


>> Kontakt

Ihr Ansprechpartner:

Dr. med. dent. André von Peschke
Lorentzendamm 14
D- 24103 Kiel
Tel.: 0431- 55 22 35
Fax: 0431- 55 78 751
E-Mail:
Internet: www.kifa-kiel.de


>>zurück


>> Impressum / Disclaimer

Hinweise gem. Par. 5 des Telemediengesetzes (TMG) in der Fassung des Gesetzes über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr (EGG) in der Fassung vom 01.03.2007.


Herausgeber/Betreiber dieser Internet-Präsenz:

Praxis Dr. med. dent. André von Peschke

Lorentzendamm 14
D- 24103 Kiel

Tel.: 0431- 55 22 35
Fax: 0431- 55 78 751


E-Mail:
Internet: www.kifa-kiel.de

Steuernummer: 2012560184


Zuständige Aufsichtsbehörde und Kammer:

Zahnärztekammer Schleswig-Holstein
Westring 496
24106 Kiel
Telefon (0431) 26 09 26-0
Telefax (0431) 26 09 26-15
E-Mail:
Web: www.zaek-sh.de



Berufsbezeichnung:
Zahnarzt (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
Berufsrechtliche Regelungen:
Zahnärztekammer Schleswig Holstein
Die Regelungen finden sich im Gesetzblatt des Landes Schleswig-Holstein.


Datenschutzhinweis
Personenbezogene Daten werden von uns lediglich zur zweckbezogenen Durchführung Ihrer Anfragen verwendet. Eine weitergehende Nutzung, z.B. für Werbezwecke, ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis hierzu ist ausgeschlossen.

kifa-kiel.de setzt keine cookies auf der homepage ein.

Wir bemühen uns im Rahmen des Zumutbaren, auf dieser Website richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen.

Wir übernehmen jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen.

Dies gilt auch für alle links (Verbindungen) auf die diese Website direkt oder indirekt verweist. Wir sind für den Inhalt einer Seite, die mittels eines solchen links erreicht wird, nicht verantwortlich.

Aus Gründen des Urheberrechts ist die Speicherung und Vervielfältigung von Bildmaterial aus dieser Website nicht gestattet.

Wir haften nicht für direkte oder indirekte Schäden, die aufgrund von Informationen oder Dateien entstehen, die auf dieser Website bereitgehalten werden.

Wenn Sie innerhalb dieses Angebots Seiten und/oder Dateien abrufen und dabei aufgefordert werden, Daten über sich einzugeben, so weisen wir darauf hin, daß diese Datenübertragung über das Internet ungesichert erfolgt und die Daten von Unbefugten zur Kenntnis genommen oder auch verfälscht werden können.

Inhalte
Wir sind bestrebt sicherzustellen, daß die Inhalte der Website korrekt und auf neuestem Stand sind. Dennoch sollten Sie sich individuell und persönlich beraten lassen - auch, um so aktuelle Daten und Preise zu erfragen.

eMail-Verkehr
Aus technischen oder betrieblichen Gründen kann die Kommunikation via mail gestört sein, und/oder eMails erreichen nicht rechtzeitig den/die Empfänger. Daher hat die Versendung von eMails an uns keine fristwahrende Wirkung und kann keine Fristen rechtsverbindlich setzen. Wir empfehlen, zeitkritische oder eilige Nachrichten zusätzlich per Post oder Kurier zu übersenden. Falls Sie sicher sein wollen, daß eMails ordnungsgemäß empfangen worden sind, fordern Sie bitte vom Empfänger eine schriftliche Empfangsbestätigung an.

Wir unternehmen alle vernünftigerweise zu erwartenden Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko einer Übertragung von Computerviren zu verhindern. Wir sind jedoch nicht haftbar für Schäden, die durch Computerviren entstehen. Bitte führen Sie selber Überprüfungen auf Computerviren durch, bevor Sie eMails lesen - insbesondere, bevor Sie eMail-Anhänge öffnen.

Die Kommunikation per eMail ist unsicher, da grundsätzlich die Möglichkeit der Kenntnisnahme und Manipulation durch Dritte besteht. Wir empfehlen, keine vertraulichen Daten unverschlüsselt per eMail zu versenden.




>>zurück